22.10.2020

Marathon auf der Ardèche

12. November 2011, Vallon Pont d´Arc (Fra)

Am Ardèchemarathon hatten schon mehrmals Sportler der KSG Rennmannschaft mit guten Erfolgen teilgenommen, bisher immer am Hauptrennen der Einer und Zweier. Wir wollten diesmal am Rennen der Mannschaftscanadier teilnehmen. Freitags trafen wir in Vallon ein und stellten als erstes fest, daß die Ardèche  einen ungewöhnlich hohen Wasserstand hatte. Uns konnte es nur recht sein, denn dann waren die Kurven nicht so eng und das große Boot besser zu steuern.

 

Am Morgen des Rennens waren wir zeitig da, stellten unser Boot in eine lange Reihe mit ca. 120 weiteren Mannschaftsbooten quer zur Strömung und warteten auf den Start. Plötzlich gegen 10:00 Uhr fuhren alle los, ohne Startschuss oder Startkommando. Paddeln war zunächst nur sehr eingeschränkt möglich, an Steuern war überhaupt nicht zu denken. So fuhr denn der ganze Pulk, dicht an dicht, auf das andere Ufer zu und verhakte sich hier total. Es dauerte eine ganze Weile, bis sich der Pulk von den Rändern her wieder aufgelöst hatte und wir anfangen konnten zu paddeln. Wir fanden schnell unseren Rhythmus und es ging zügig voran. Die Boote lagen immer noch sehr dicht beieinander und es war nicht immer einfach, auf der Ideallinie zu fahren und keine Kollision zu verursachen. Im Laufe des Rennens zog sich das Feld immer weiter auseinander und wir konnten nun recht entspannt fahren. Hin und wieder konnten wir ein Boot überholen, aber häufiger wurden wir überholt. Dennoch war unsere Stimmung sehr gut und wir finden an zu singen.  (Viva Colonia) Jeder Überholvorgang wurde jetzt mit Gesang begleitet. Schneller als erwartet erreichten wir das Ziel und auch bei der Zielanfahrt schmetterten wir noch einmal unser Lied.

Das Rennen und die ganze Fahrt hat sehr viel Spaß gemacht und für alle war es ein lohnendes Erlebnis.

Im Ergebnis waren wir 55ter von 107 gewerteten Boote in einer Zeit von 1.59‘ 45‘‘. Unser Ziel, nicht letzter zu werden hatten wir mehr als erreicht, das ganze hat sehr viel Spaß gemacht und für alle war es ein lohnendes Erlebnis.

 

Günter Rollmann, Dieter Drieschner, Randolf Allenstein, Ralf Hölker, Wolfgang Dötzer, Rainer Storck, Wilfried Schroers