28.04.2017
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Wildwasserwoche 2013

Ein Wildwassermärchen in Österreich

Die Wildwasserwoche (WWW) ist eine Veranstaltung des Kanuverbandes NRW und Niedersachsen. Anfang August fand dieses Ereignis in Mooslandl in der Steiermark statt.

Eine kleine KSG Gruppe hatte sich zusammen gefunden, um in den kalten klaren Flüssen Österreichs wildes Wasser zu befahren. Dort angekommen, merkten wir schnell, dass es die heißeste Woche des Jahres mit 38 Grad war. Im Vorfeld war über den Ablauf der Fahrten nichts bekannt gegeben worden, und so standen wir erstmal vor einer Tafel in die man sich für die Tagesfahrten eintragen musste.

 

Dies hatte zur Folge, dass es vor der Tafel jeden Tag zu impulsiven Rangeleien kam, denn jeder wollte sich so schnell wie möglich eintragen, bevor die favorisierte Tour voll war, denn pro Tour gab es max. 6 Plätze. Unsere Touren die wir ergattern konnten, spielten sich auf der Salza, Enns und dem Hinterwildalpenbach ab.

Salza:

Der schönste Fluss der WWW (laut der KSG Gruppe). Nicht zu heftig, sehr klares Wasser, technisch sehr abwechslungsreich, landschaftlich reizvoll, also ein Fluss, der wirklich alles bietet, inklusive einer Schlucht die sich das Paradies nennt. Wir haben mehrere Abschnitte dieses Flusses gemeistert, weil er uns einfach so gut gefiel.

Enns:

Unserer Meinung nach der schwerste der drei Flüsse. Sehr schwere Einstiegsstelle unterhalb des Gesäuses. Nur Teile der Gruppe wagten diesen Einstieg, der Rest setzte weiter unten ein. Nach dieser schweren Stelle wurde es sehr ruhig und man konnte zeitweise von einem Wanderfluss sprechen. Dies wurde an manchen Stellen dann wieder schlagartig sehr hochwellig. Am Ende gab es noch die schwerste Stelle, die man sich von draußen gut anschauen konnte, am Ende aber nur von 2 mutigen (Jannis und Rainer) befahren wurde.

Hinterwildalpenbach:

Ein Stufenbach mit 75 kleinen und großen Stufen. Dieser Fluss machte enorm viel Spaß, weil man etwa alle 20 Meter eine Stufe hinunterfahren musste. Die Höhe der Stufen variierte zwischen einem halben und drei Meter. Letzteres ließ auch einen Teil der Gruppe am Ende des Baches einsteigen, der dann in die Salza mündete.

Nach einer Woche voller abwechslungsreicher Flüsse hatten wir sehr viel dazugelernt, die teilweise amüsanten, oder auch kritischen Kenterungen hatten wir notiert und der österreichische Kenterkönig heißt: Torsten.

Und noch eins war uns klar: Nächtes Jahr wieder, dann in Pfunds.

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