Fantastische Fortschritte auf dem Wildwasser-Kanal in Hüningen

Nach dem Debüt im letzten Sommer, fand dieses Jahr unser zweites Jugend-Camp am Wildwasser-Kanal in Hüningen statt. Für eine Woche ging’s für neun Jugendliche – die Jüngsten zehn, die Ältesten 17 Jahre alt – und fünf Trainer*innen an’s Dreiländereck bei Basel. Und was für eine Woche das wurde! Tolles Wetter, super Stimmung und jede Menge Motivation machten sich bezahlt. Egal ob schon Spielboot-erprobt oder gerade dabei erste Wildwasser-Erfahrungen zu sammeln, großartige Fortschritte waren bei allen von Tag zu Tag zu sehen.

Begonnen wurden die Tage stets mit einem Guten-Morgen-Lauf, gefolgt von Gymnastik und gemeinsamem Frühstück.
Im Anschluss ging’s für die Renn-Jugend zum Training auf den Rhein, bevor sich alle gemeinsam die Wildwasser-Boote schnappten zu zwei Stunden Action. Es wurde geübt Kehrwässer zu fahren, sich den Kanal hinauf zu arbeiten, in den Wellen zu surfen, zu kerzen und sonstigen Spökes zu treiben, Boote zu bergen, nach dem Kippen wieder hoch zu rollen, und, und, und… Nach der schließlich wohlverdienten Mittagspause hieß es auf ein Neues, zurück auf’s/ in’s kühle Nass.
Nach dem stets reichlichen Abendessen durften sich alle Dorfbewohnenden und Werwölfe zur Ruhe legen, bevor dann auch die Paddler*innen die Betten bzw. Zelte aufsuchten.

Unterbrochen wurde diese Routine von ebenso coolen Aktivitäten: Für die Rennjugend in Rennbooten, für den Rest mit Bus und Wildwasserbooten wurde die Fahrt zu den etwa 8 km entfernten Isteiner Schwellen auf dem Altrhein-Arm angetreten. In diesem überwältigend schönen Panorama machte sich die Rennjugend sogleich daran, auf sehr aktive Weise das Strömung-Lesen zu üben und Wildwasser-adäquates Schwimmen zu trainieren, während sich die Jüngeren in den Booten austobten.

Am einzigen paddel-freien Tag wurde der noch nicht ganz so heiße Vormittag an der benachbarten Kletterwand verbracht, wo jede Menge verschieden anspruchsvolle Strecken erklommen wurden. Nach Brunch und Verschnaufpause ging’s dann zugleich los in den Kanal. Diesmal mit Hydrospeed und Schwimmflossen – herrlich erfrischend, ein Riesen-Spaß und eine nochmal direktere Weise Strömung zu erfahren. Zum entspannteren Tagesabschluss ging’s zum Spazieren und auf ein Eis (Danke Igor!) nach Basel.

Fazit nach der Woche: Wirklich alle sind fix und fertig, haben eine ganze Menge gelernt, sind als Gruppe zusammengewachsen und haben dazu beigetragen, dass das Camp harmonisch und auf seine eigene Weise entspannt gelang. Gerne wieder!

Fotos: K. Hein, R. Haseloff, A. Bohn